9. Deutscher Assessment-Center-Kongress 2016

10. und 11. November 2016 im HCC in Hannover

73 Referenten
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Spezialisten
aus Wissenschaft,
Beratung und Praxis

44 Beiträge
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Grundlagen
Innovationen
Spezialthemen

5 Themenblöcke
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Strategien,
Methoden
bis Evaluation

8 ausgewählte Beiträge
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Ihr individuelles Programm mit 8 Veranstaltungen

5 Fach-Aussteller
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Test- & Instrumentenanbieter und Fachverlage

Professionelle Location
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Hannover
Congress
Centrum

Key Speaker: Gunter Dueck

dueck

Neue Professionalität: Umgang mit Wandel und Umsetzung von Innovation

Viele Unternehmen erkennen derzeit, dass sie sich nun doch den Herausforderungen der "Digitalisierung" stellen müssen. Erst jetzt - 2016? Dabei sind doch schon glatte 20 Jahre ins Land gegangen, seit man sich damals über "Amazon" vor Lachen ausschüttete. Die wollen die Welt beherrschen - und wer ist Google? Jetzt ist eigentlich schon zu viel Zeit verloren - die Unternehmen müssen sich bei laufendem Betrieb nicht nur erneuern, sondern in ganz andere Richtungen gehen und denken. Gibt es so etwas, was die Gartner Group heute im IT-Bereich als "bimodales Management" bezeichnet? Wie schafft man das, Betrieb und radikale Innovation gleichzeitig?

Im Betrieb muss alles in Prozessen ablaufen, Null Fehler, sehr effizient bis an die Stressgrenze, jeder weiß, was zu tun ist. Innovation ist Wirbel ins Unbekannte, Ruhe im Sturm, Experimentieren, Probieren, Lernen - alle versuchen herauszubekommen, WAS eigentlich getan werden muss. Der Betrieb verdient das Geld und hat meist Allmacht, er versteht nicht, warum Innovation nicht "strukturiert, geplant und methodisch" organisiert werden kann. Da erzwingt er, die Innovation in solchen Bahnen zu lenken, mit "Management" - und erleidet Schiffbruch, ein ums andere Mal.

Warum ist da ein so großer Graben zwischen zwei Unternehmensaufgaben? Der Vortrag will hineinleuchten: Wandel ist mehr wie Müssen, Innovation mehr wie Wollen. Bekanntes Müssen kann man klassisch managen, Unbekanntes Wollen nicht. Betrieb ist "Linkshirn", Innovation ist "Rechtshirn". Betrieb kann bei Stress besser funktionieren, Innovation braucht Zeit zum Lernen. Betrieb ist "stabil", Innovation "agil". Betrieb ist rational, Innovation braucht Feeling. Betrieb kümmert sich um "Form", Innovation um "Inhalt". Management hat auch mit Machtausübung zu tun - die braucht der Entrepreneur bei Innovation nicht wirklich.

Und damit ist das Problem leicht beschrieben: Gibt es den bimodalen Manager? Schon, es sind die von Amazon, Google und Apple. Wie kann eine Potentialanalyse erkennen, wer bimodale Talente hat? Muss man nicht erst die Bimodalen neu "schnitzen", also erst auf verschiedensten Positionen arbeiten lassen? Es werden doch Fähigkeiten gesucht, die es kaum gibt, weil man sie bisher auch nicht in großem Umfang brauchte...

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